Tagegeldvergleich

Tagesgeldzinsen - Vergleichen lohnt sich

Wenn Sie Tagesgeld anlegen möchten, Sie aber noch nicht wissen bei welcher Bank, ist ein Tagesgeldvergleich im Internet sehr hilfreich. Die Daten sind in der Regel tagesaktuell. Wenn Sie grundsätzlich wissen, wie Tagesgeldkonten funktionieren, und wozu sie geeignet sind, finden Sie in solchen Vergleichen alle Informationen, die Sie für eine sinnvolle Auswahl benötigen.

Tagesgeldkonten

Über Geld, das auf einem Tagesgeldkonto angelegt ist, können Sie täglich verfügen. Trotzdem ist ein solches Konto für den alltäglichen Zahlungsverkehr nicht geeignet. Viele Funktionen, die ein Girokonto bietet, sind hier nicht möglich, denn dazu ist es auch nicht gedacht. Die Idee dabei ist, Beträge vorübergehend gewinnbringend anzulegen, die man für seine normalen Zahlungsverpflichtungen nicht braucht, auf die man aber trotzdem einen flexiblen Zugriff behalten möchte. Tagesgeldkonten funktionieren rein auf Guthabenbasis, sind sehr sicher und werden fast immer gebührenfrei geführt. Manche Bank bietet ein kostenloses Tagegeldkonto nur an, wenn man gleichzeitig auch ein Girokonto bei ihr eröffnet. Bei den meisten Instituten ist das aber nicht nötig. Häufig wird aber ein Mindestalter von achtzehn Jahren für die Kontoeröffnung vorausgesetzt.

Unterschiede bei Mindestanlage und Zinsgutschrift

Neben diesen grundsätzlichen Bedingungen informiert ein Tagesgeldvergleich u. a. auch über Mindest - und Maximalanlagebeträge. Die meisten Angebote setzen keine Mindestsumme voraus. Manche Anbieter erwarten aber, dass man mindestens 500 Euro anlegt. Einige fordern auch deutlich höhere Beträge von bis zu 10.000 Euro. Häufiger sind die Anlagemöglichkeiten nach oben begrenzt. Allerdings geht es dabei meist um Maximalbeträge im Bereich zwischen 50.000 und 1 Million Euro. Privatanleger, die so viel Geld übrig haben, werden sowieso eher andere Anlagemöglichkeiten nutzen. Für Firmen oder institutionelle Anleger, die größere Beträge für kurze Zeit parken wollen, sind solche Begrenzungen der Anlagesumme aber möglicherweise ein Problem.

Unterschiedliche Konditionen finden sich auch bei der Art und Weise, wie die Zinserträge verrechnet werden. Während bei einigen Banken die Zinsen monatlich dem Vermögen zugerechnet werden, erfolgt bei anderen die Zinsgutschrift vierteljährlich oder jährlich. Bei monatlicher Zinszahlung profitieren Sie also stärker vom Zinseszins-Effekt, was sich aber erst bei langjähriger Anlage wirklich relevant in der Rendite bemerkbar macht.

Erstaunlich große Unterschiede bei der Verzinsung

Die Tagegeldzinsen orientieren sich grundsätzlich daran, zu welchen Konditionen sich Banken untereinander kurzfristig Geld leihen, und damit die Liquidität im Wirtschaftskreislauf sichern. Als Richtwert dient der EURIBOR-Index, der abbildet, welche Zinssätze im Durchschnitt für Termingelder, mit Laufzeiten zwischen einem Tag und zwölf Monaten, gezahlt werden. Diese hängen wiederum vom Leitzins der Europäischen Zentralbank ab. Zwar sind die Zinssätze für Tagesgeld üblicherweise variabel, können also von der Bank jederzeit der Marktlage entsprechend angepasst werden. In der Praxis sind die Konditionen aber relativ stabil, da die Bedingungen am Geldmarkt sich nicht so schnell grundlegend verändern.

Beim Tagesgeldvergleich stehen häufig Angebote im Ranking an erster Position, die einen festen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum garantieren. Die Zinsbindung umfasst Zeiträume zwischen drei und zwölf Monaten oder gilt bis zu einem bestimmten Datum. Dabei handelt es sich meistens um einen Bonus, der nur für Neukunden gilt. Danach werden die angelegten Gelder variabel verzinst, wobei der Zinssatz sich dem Marktdurchschnitt annähert. Aber auch wenn man Bonusangebote außer Acht lässt, zeigen sich beim Vergleich erstaunlich große Unterschiede. Die großen etablierten Banken sind an diesem Geschäft offenbar nicht sonderlich interessiert. Online-Banken hingegen locken mit seriösen Angeboten, die zum Teil bis zu 1 Prozent höher liegen. Ein Vergleich der aktuellen Konditionen lohnt sich also. Man kann dadurch zumindest Zinserträge erzielen, die den inflationsbedingten Wertverlust ausgleichen.

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