Tagesgeldkonto Test

Tagesgeldkonten im persönlichen Vergleich

Ein Tagesgeldkonto kann man eigentlich bei jeder Bank eröffnen. Diese Anlageform wurde in den letzten Jahren immer beliebter, weil sie eigentlich nur Vorteile gegenüber dem altbekannten Sparbuch bietet. Das richtige Tagesgeldkonto zu finden ist nicht immer einfach. Tagesgeldkonten werden immer wieder von verschiedenen Finanzmagazinen und der Stiftung Warentest einem Vergleich unterzogen. So hat man eine aktuelle Übersicht über das Geschehen am Markt.

Tagesgeldkonten

Die Sieger in einem solchen Vergleich werden dabei auf unterschiedliche Weise ermittelt. Wenn sie sich also einen solchen Tagesgeldkonto Test anschauen, dann achten sie dabei auf die unterschiedichen Kriterien, mit denen die Anbieter bewertet wurden. Erst dann ist ein solcher Test auch für den Verbraucher sinnvoll nutzbar. Denn das wichtigste Kriterium für das Auswerten eines solchen Tests durch den Endverbraucher ist immer noch der eigene Bedarf und die eigenen Vorlieben. Nur dann findet man in der Vielzahl der Tests den eigenen Testsieger.

Die Kriterien auf dem Prüfstand

Das wichtigste Kriterium ist in jedem Test der Zinssatz. Das ist auch immer wieder für Verbraucher die Frage mit der höchsten Priorität. Der Zinssatz sollte mindestens einen halben Prozentpunkt über dem entsprechenden Wert für das Sparbuch liegen. Allerdings ist dieser Wert immer nur die halbe Miete.

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei einem Tagesgeldkonto Test ist auch die Zinsfestschreibung. Bei diesem Punkt wird die Zinshöhe für eine festgeschriebene Zeit garantiert. Das kann aber auch ein Nachteil sein. Zumindest ist dies ein Punkt, den man immer wieder überprüfen muss, wenn man das Konto einmal eingerichtet hat. Die Zinsfestschreibung gilt nämlich für beide Seiten. Der Kunde bekommt damit eine gewisse Sicherheit, die Bank muss im Falle einer Zinsanhebung aber diese nicht an den Kunden weitergeben, denn dieser hat ja der Festschreibung zugestimmt. Wenn eine solche für den Kunden nachteilige Situation eintritt, besteht für den Anleger immer noch die Möglichkeit sein Geld von diesem Konto abzuziehen, und ein besser verzinstes Konto zu eröffnen. Oft reicht der Hinweis darauf, dass die Bank die Zinsen an das aktuelle Zinsgeschehen anpasst.

Auch wichtig für den Kunden ist die Zinszahlung. Eine monatliche oder quartalsweise Auszahlung der Zinsen wirkt sich durch den Zinseszinseffekt günstig auf den Gewinn aus. So kann sich durchaus auch ein moderat niedrigerer Zins als bei anderen Instituten ausgleichen. Deshalb ist dies ein sehr wichtiger Punkt, der unbedingt vor Abschluss eines Kontovertrags ausgerechnet werden muss. Aus diesem Grund werden auch die Auszahlungsrhytmen bei einem solchen Tagesgeldkonto Test immer hinterfragt.

Die Gewichtung der einzelnen Punkte

Den Punkten werden für den jeweiligen Test dann von der Prüfredaktion Gewichtungen verliehen. Oft steht hierbei die Zinshöhe an erster Stelle. Diese kann durch andere Punkte wie die Dauer der Zinsfestschreibung oder dem Auszahlungsrhytmus der Zinsen für den einzelnen Verbraucher anders gewichtet sein. Deshalb ist es wichtig, sich immer alle Punkte eines solchen Tests anzuschauen und nicht einfach dem Testsieger zu vertrauen.

In manchen Fällen können vielleicht auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehört das Vertrauen in eine bestimmte Bank, beispielsweise der Hausbank. Auch die Erreichbarkeit einer Filiale kann ein Faktor sein. Dies gilt besonders für ältere Kunden, die besonders häufig lieber auf eine persönliche Beratung setzen.

Nur wenn man seinen eigenen Bedarf kennt und seine eigene Gewichtung festgelegt hat, kann man also hier sein persönliches Siegerkonto finden.

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