Tagesgeldrechner

Tagesgeld: Vergleich der Zinsen lohnt

Mit einem Tagesgeldrechner sichern sich Anleger die attraktivsten Konditionen für diese flexible Kapitalanlage. Dank eines Rechners recherchieren sie ohne Aufwand die Konten, die sich momentan durch die höchsten Zinssätze auszeichnen. Wer solche Vergleichsseiten regelmäßig besucht, kann sein Geld stets beim besten Institut anlegen.

Was für einen Tagesgeldrechner Vergleich spricht

Tagesgeldkonten

In den meisten Kriterien gleichen sich Tagesgeldkonten, tägliche Verfügbarkeit und kostenlose Kontoführung etwa. Es findet sich aber auch ein beträchtlicher Unterschied: die Verzinsung. Manche Anbieter zahlen nur mickrige Zinsen, andere gewähren den Kunden hohe Zinssätze. Deshalb zahlt es sich aus, mithilfe eines Zinsvergleichs das beste Konto zu suchen und dieses dann zu eröffnen. Dabei verdient nicht nur die Zinshöhe Aufmerksamkeit, sondern auch die Häufigkeit der Zahlungen. Je öfters eine Bank verzinst, desto höher liegt der Zinseszinseffekt und damit die Rendite.

Diese Rendite für Tagesgeldkonten könnten Interessierte eigenständig recherchieren. Jede Bank veröffentlicht die aktuellen Zinsen und alle anderen Konditionen auf ihrer Homepage. Angesichts Hunderter Anbieter von Tagesgeld würde das jedoch enorm viel Zeit kosten. Zudem besteht bei einer Eigenrecherche die Gefahr, dass Suchende empfehlenswerte Konten übersehen. Mit einem guten Tagesgeldrechner kann dies nicht geschehen. Er berücksichtigt eine Vielzahl an Banken und ermittelt anhand der individuellen Eckdaten das beste Konto. Dabei greifen Tagesgeldrechner stets auf die aktuell gültigen Konditionen zurück, bei Zinsänderungen passen sie ihre Daten sofort an. Nutzer müssen so keine Angst haben, dass sie sich für ein zwischenzeitlich veraltetes Angebot entscheiden.

Ein solcher Rechner lässt sich kinderleicht bedienen, er erfordert nur eine Angabe: die Höhe der gewünschten Anlage beziehungsweise der geschätzte Durchschnittswert in den kommenden Jahren. Zum einen setzen manche Institute eine bestimmte Mindestanlagesumme voraus. Eine Vergleichsseite zeigt dank der Eingabe nur jene Tagesgeldkonten an, deren Kriterien ein Sparer erfüllt. So muss er nicht selbstständig nachschauen, ob ein Konto infrage kommt. Zum anderen stufen einige Banken die Zinssätze ab. Es kann zum Beispiel für die ersten 10.000 Euro einen höheren Zinssatz als für Beträge darüber geben. Bei anderen profitieren dagegen Anleger mit mehr Kapital von einer besseren Verzinsung. Auf Basis des individuellen Schätzwerts bezieht ein Tagesgeldrechner diesen Aspekt in seiner Anzeige ein, sodass Sparer tatsächlich die optimale Anlage eröffnen können.

Immer die besten Angebote nutzen

Wer sich für das attraktivste Konto entschieden hat, profitiert nicht unbedingt auf Dauer von den höchsten Zinsen am Markt. Banken ändern ihre Konditionen in unregelmäßigen Abständen. In einem Jahr übertrumpft ein anderes Institut vielleicht dasjenige, das heute noch den ersten Platz belegt. Ergibt sich eine relevante Zinsdifferenz, sollten Sparer über einen Wechsel nachdenken. Angesichts der täglichen Verfügbarkeit und der fehlenden Kündigungsfristen können Anleger ihr Kapital jederzeit auf ein anderes Tagesgeldkonto transferieren. Sie müssen es nur kurz auf ihr Girokonto überweisen und von dort dann auf das neu eröffnete Konto, da Direktüberweisungen von Tages- zu Tagesgeldkonto nicht möglich sind.

Auf diese Weise können sich Sparer auch Sonderaktionen für Neukunden zunutze machen. Viele Banken locken Kunden mit anfänglich besonders hohen Zinssätzen, nach mehreren Monaten stellen sie auf die normalen Konditionen um. Da es sich meist um hohe Zinsaufschläge handelt, lohnt sich die Kontoeröffnung meist. Interessierte sollten sich zuvor nur über eventuell vorhandene Einschränkungen informieren. Vielleicht überweist eine Bank den Zuschlag für sechs Monate erst, wenn ein Kunde das Kapital mindestens ein Jahr lang dort liegen lässt. Manche Institute verlangen auch Mindestbeträge oder begrenzen den Aufschlag auf eine Höchstsumme. Die genauen Bedingungen können Sparer ebenfalls in einem Tagesgeldrechner, welcher diese Sonderaktionen in seine Anzeige einfließen lässt, nachlesen. Wählen Anleger ein geeignetes Bonusprogramm, sollten sie aber auch an die Zeit danach denken. Wenn die Bank bei den gewöhnlichen Zinssätzen nicht überzeugt, sollten sie sofort zu einem besseren Anbieter wechseln. Ansonsten büßen sie den Ertrag durch den Zinsaufschlag später durch eine bescheidene Rendite wieder ein.

Wer öfters eines Tagesgeldrechner Vergleich anstellt, wird eines feststellen: Die Spitzenplätze wechseln, oben tummeln sich aber meist die gleichen Institute. Einige Banken bieten grundsätzlich bessere Zinsen als andere Institute. Dennoch empfiehlt sich aufgrund der auftauchenden Zinsänderungen zwischen den guten Anbietern der Wechsel. Es wäre aber etwas aufwendig, stets dafür ein Konto zu eröffnen und das bisherige wieder zu kündigen. Mit einer einfachen Alternative lässt sich dies meiden. Sparer sollten bei zwei oder drei Banken, die sich beständig durch gute Konditionen auszeichnen, zugleich ein Konto führen. Das Geld parken sie in der Folge immer dort, wo sie momentan den höchsten Ertrag einstreichen. Wechselt die Rangfolge im Zinsranking, transferieren sie das Kapital einfach auf das nun bessere Konto. Dieses Hopping erfordert nur das regelmäßige Nutzen eines Tagesgeldrechners und bei Bedarf Überweisungen. Der Aufwand hält sich in engen Grenzen, dafür kassieren Sparer zum Teil deutlich mehr Betrag. Bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro macht ein Zinsunterschied von 0,5 % Prozent auf ein Jahr gesehen immerhin 50 Euro aus.

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