Zinsvergleich Tagesgeld

Beim Tagegeld die Zinsen vergleichen

Alle Sparer, die ihr Geld zu den optimalen Konditionen anlegen wollen, sollten einen Zinsvergleich Tagesgeld durchführen. Dazu sollten sie einen Tagesgeldrechner zur Hilfe nehmen, da sie so am effizientesten suchen. Besonders hohe Erträge lassen sich erzielen, wenn Anleger konsequent Neukundenangebote in Anspruch nehmen.

Große Differenzen: Den besten Anbieter finden

Tagesgeldkonten

Fast jede Bank offeriert ein Tagesgeldkonto: Kunden können überall täglich über ihr Geld verfügen, sie zahlen fast nirgends dafür Gebühren, für alle Konten gilt bis zu einem Betrag von 100.000 Euro die gesetzliche Einlagensicherung. Erhebliche Unterschiede zwischen den Banken herrscht dagegen bei der Verzinsung: Bei manchen Instituten lohnt sich die Anlage kaum, Kunden erhalten einen Zinssatz von unter einem Prozent. Bei anderen Geldhäusern können sie sich über wesentlich attraktivere Zinsen freuen: Diese liegen über der aktuellen Preissteigerungsrate als wichtige Bezugsgröße für die Geldanlage, Sparer vermehren ihr Vermögen somit tatsächlich.

Es interessiert bei einem Vergleich aber nicht ausschließlich der Zinssatz, wenngleich er eine bedeutende Rolle spielt. Zusätzlich sollten Sparer die Häufigkeit der Zinszahlungen beachten. Gewährt eine Bank zwei Prozent Zins und bucht diese ein Mal im Jahr auf das Konto, beträgt die Rendite ebenfalls zwei Prozent. Bei häufigeren Gutschriften ergibt sich dagegen ein Zinseszinseffekt, da innerhalb des Jahres auch Zinszahlungen auf die bereits gezahlten Erträge anfallen. Daraus resultiert eine leicht höhere Rendite. Das müssen Interessierte aber nicht selbst ausrechnen, sie können einfach Zinsvergleiche im Internet nutzen.

User müssen bei einem Online-Rechner nur einen Betrag eingeben und sehen daraufhin eine Zinsübersicht sowie den möglichen Ertrag nach einem Jahr. Solche Rechner greifen hierfür auf aktuelle Zinssätze zurück, berücksichtigen den Zinseszinseffekt und Zinsstaffeln. Zinsstaffeln wenden manche Banken an, sie zahlen auf unterschiedlich hohes Guthaben einen verschiedenen Zinssatz. Deswegen ist es wichtig, dass Nutzer den durchschnittlichen Anlagebetrag realistisch schätzen. Dank der daraus resultierenden Zinsübersicht können Sparer eine fundierte Wahl treffen. Sie sollten aber zusätzlich einige Sonderkonditionen prüfen.

Neukundenangebote: Oftmals hohe Bonuszinsen

Das trifft vor allem auf Neukundenangebote zu. Viele Banken zahlen Neukunden für eine bestimmte Zeit einen höheren Zinssatz als für Bestandskunden. Damit wollen sie Interessierte für eine Kontoeröffnung gewinnen. Nach dem Ablauf des Aktionszeitraums erhalten die Neukunden dann die üblichen Konditionen. Sparer sollten ein solches Angebot auf jeden Fall annehmen, wenn sowohl die Bonuszinsen als auch der normale Zinssatz hoch liegen. Sie profitieren von der Sonderaktion und können ihr Geld auch darüber hinaus auf dem Konto belassen, wenn sie weiterhin höhere Erträge als bei Konkurrenten verzeichnen. Es kann sich aber auch lohnen, allein aufgrund der Bonuszinsen ein Konto zu beantragen. Sollte ein Institut ansonsten beim Vergleichen nur durchschnittlich oder schlecht abschneiden, wechseln Neukunden nach dem Erhalt der Sonderzinsen einfach wieder das Konto. Sie sollten sich zuvor aber genau die Bedingungen der Aktion durchlesen. Verspricht eine Bank ein Jahr lang eine höhere Verzinsung und schreibt die Erträge sofort gut, steht einer Kontoeröffnung nichts im Wege. Manche Institute buchen die Bonuszinsen jedoch erst später auf das Konto: Dann müssen Kunden eventuell das Konto mindestens ein weiteres Jahr mit einem gewissen Mindestguthaben zu den schlechteren Konditionen führen und bekommen die Sondererträge erst danach überwiesen. In einem solchen Fall sollten Interessierte genau ausrechnen, ob sich das auszahlt.

Neukundenangebote existieren auch in der Form einer Zinsgarantie. Banken schreiben hier den aktuell für alle gültigen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum fest. Sollte sich die allgemeine Verzinsung erhöhen, profitieren selbstverständlich auch die Neukunden. Diese Zinsgarantie dient vielmehr dazu, Kontoeröffner vor sinkenden Zinssätzen zu schützen. Ein solches Angebot rentiert sich aber nur, wenn Sparer in den nächsten Monaten Zinssenkungen befürchten müssen. Bleiben die Tagesgeldzinsen stabil oder steigen sie, nutzt diese Garantie nichts. Interessierte sollten sich deshalb zuvor informieren, wie Experten die Entwicklung des Zinsniveaus einschätzen. Solche Analysen können sie zum Beispiel in Berichten über Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank nachlesen. An deren Entscheidungen orientieren sich auch die Banken bei ihren Tagesgeldzinsen.

Zinsen stets im Blick behalten

Besitzer von Tagesgeldkonten sollten nicht nur ein Mal einen Zinsvergleich Tagesgeld durchführen. Der Markt an Tagesgeldkonten befindet sich in steter Bewegung. Das beste Konto heute kann in ein oder zwei Jahren die Spitzenposition verloren haben. Beim Tageskonto können Banken jederzeit die Zinssätze nach oben oder unten anpassen, deswegen verändern sich auch ständig die Ergebnisse der Zinsvergleiche. Kluge Sparer prüfen deswegen im Abstand einiger Monate mittels einem Zinsvergleich Tagesgeld, ob sich inzwischen nachhaltig bessere Angebote ergeben haben. Falls dies zutrifft, sollten sie das Konto wechseln. Abwarten empfiehlt sich nur, wenn kurz zuvor die Europäische die Leitzinsen deutlich veränderte. Bei einer Erhöhung kann es beispielsweise sein, dass der aktuelle Spitzenreiter die Entwicklung schon nachvollzogen hat, die eigene Bank aber erst ein oder zwei Wochen später nachzieht und dann bei einem Zinsvergleich Tagesgeld im Ranking wieder nach oben rückt.

Wenn eine andere Bank aber tatsächlich auf längere Zeit eine höhere Verzinsung gewährt, sollten sich Sparer nicht vor einem Kontowechsel scheuen. Erstens gibt es bei einem bestehenden Tagegeld keine Kündigungsfristen. Zweitens kostet weder die Kündigung noch die Kontoeröffnung etwas. Drittens lässt sich ein neues Tagesgeldkonto mit wenig Aufwand eröffnen. Anträge finden sich im Internet, diese lassen sich rasch ausfüllen. Danach müssen Sparer nur noch ihre Identität überprüfen lassen, das verlangt das Geldwäschegesetz. Dafür gehen sie mit den Antragsunterlagen auf eine Postfiliale und legen ihren Personalausweis vor. Die Post kümmert sich anschließend um den Versand, meistens müssen Neukunden nicht einmal Portokosten zahlen.

Mehr zum Thema